31 August
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Mit einem falschen Inkasso-Dienst hat ein 26 Jahre alter Mann in Düsseldorf bundesweit unbescholtene Bürger abgezockt. Der Mann wurde am Mittwoch festgenommen. Angeblich im Auftrag einer tatsächlich nicht mehr existierenden Multimediafirma verschickte er Briefe, in denen er die Angeschriebenen zur Zahlung von 162,98 Euro aufforderte. Das Geld sollten die Adressaten auf eines von zwei angegebenen Konten überweisen.
Den „Schuldnern“ drohte er gleichzeitig mit einem Gerichtsverfahren und einer Pfändung, falls sie der Forderung nicht nachkämen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach rund zweimonatigen Ermittlungen durchsuchte die Polizei am Mittwoch die Wohnung und die Büroräume des Mannes. Beweismaterial wurde sichergestellt. Der 26-Jährige wurde wegen des Verdachts des mehrfachen Betrugs festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Wie die Polizei weiter mitteilte, haben bislang 65 Angeschriebene nicht gezahlt, sondern Anzeige erstattet. Die Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Die Polizei bittet weitere Geschädigte, die von dem real nicht existierenden Inkasso-Unternehmen „Fa. Sauer & Söhne Inkasso“ angeschrieben wurden, sich zu melden.
Quelle: Westdeutsche Zeitung
Tags: abzocke, betrug, Inkasso, Multimediafirma, Sauer & Söhne
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31 August
Gepostet von stucki
Nepper, Schlepper, Bauernfänger: Immer wieder gelingt es den schwarzen Schafen im weltweiten Netz aus der Unwissenheit und oft auch Naivität vieler User Kapital zu schlagen. Mittel zum Zweck sind oft so genannte Abofallen. Hier werden auf dubiosen Internetseiten Programme angeboten, die es auf der Original-Homepage der Hersteller völlig kostenlos gibt. Zum Beispiel das Softwarepaket “OpenOffice”, das ähnliche Optionen bietet, wie das bekannte Office-Paket von Microsoft oder der “Flash Player”, der auf der Hersteller-Seite von Adobe ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden kann.
Für erhebliche Aufregung in der Internet-Gemeinde sorgt derzeit zum Beispiel die Antassia GmbH aus Mainz mit ihrer Domain top-of- software.de. Will man sich die “Empfehlung” der Homepage, das Büropaket “OpenOffice” herunterladen, landet man schnell auf einer Anmeldemaske für persönliche Daten (unter anderem Name und Adresse), verbunden mit dem dezenten Hinweis: “Als registrierter Benutzer bei top-of-software.de erhalten Sie Zugriff auf redaktionell aufbereitete Inhalte zum Thema Software. Mit Ihrer Registrierung werden Sie Mitglied. Für diese Mitgliedschaft entstehen Ihnen Kosten in Höhe von 96 Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Jahr, Vertragslaufzeit zwei Jahre, damit Kosten von insgesamt 192 Euro.”
Doch nicht nur die Verbraucherzentralen, sondern auch die Pfaffenhofener Polizei raten eindringlich: “Auf keinen Fall zahlen!”
Quelle und vollständiger Bericht: Donaukurier
Tags: abofallen, abzocke, betrug, Flash Player, Openoffice, vorsicht
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31 August
Gepostet von stucki
Auf Grund sich häufender Beschwerden über Internetangebote der Firma Antassia GmbH, z. B. www.top-of-software.de , sehen wir uns veranlasst zu informieren, dass die Firma durch unseren Dachverband, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), bereits abgemahnt wurde.
Die Firma wurde aufgefordert es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr Verbrauchern im Internet das Herunterladen von Software anzubieten, ohne den Preis deutlich erkennbar zu machen.
Ferner wurde die bestehende Vorleistungsklausel – 12 Monate im Voraus zu bezahlen – beanstandet.
Da das Unternehmen keine Unterlassungserklärung abgegeben hat, ist derzeit ein Klageverfahren am Landgericht Mainz, Aktenzeichen 4 O 229/10 anhängig.
Betroffene, die jetzt eine Rechnung der Antassia GmbH oder Mahnungen von Inkassobüros erhalten, sollten die Berechtigung der Forderung genau prüfen, bevor sie Zahlungen leisten.
Im Zweifel sollten sie sich rechtlichen Rat bei der Verbraucherzentrale oder einem Rechtsanwalt einholen.
Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Brandenburg
Tags: Abo, abzocke, antassia gmbh, betrug, top of software
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30 August
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Grau, sachlich, viel Kleingedrucktes: Das Schreiben, das bei zahlreichen Gewerbetreibenden in der Region dieser Tage im Briefkasten landet, wirkt wie ein offizieller Brief vom Amt. Eindringlich werden die Unternehmer aufgefordert, ihre Firmendaten für eine Gewerbeauskunft-Zentrale zu ergänzen und mit Unterschrift sowie Stempel zu versehen.
Dass die Firmen damit für zwei Jahre einen Eintrag auf einer wenig bekannten Homepage bestellen, der sie insgesamt mindestens 1138 Euro kostet, wird erst beim ganz genauen Lesen im Kleingedruckten deutlich.
Die Masche ist nicht neu, doch das Anschreiben der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ wirkt so professionell, dass immer wieder Firmen- und Bürochefs darauf hereinfallen und unterschreiben, obwohl sie keinen teuren Eintrag wünschen. …
Quelle und vollständiger Bericht: Bergedorfer Zeitung
Tags: abzocke, amt, arglistig, betrug, getäuscht, gewerbeauskunft, Gewerbetreibende, kleingedrucktes, zentrale
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30 August
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Schon Anfang vergangenen Jahres trieben sie ihr Unwesen: Abzocker, die bei Telefonanrufen um Namen und Kontodaten für das Abbuchen von Spenden baten. Jetzt sind sie wieder aktiv. Wie Betroffene berichten, geben sich die Kriminellen als Mitarbeiter bekannter Tierschutzorganisationen aus, auch TASSO ist betroffen: Man habe doch vor Jahren eine Unterschrift gegen Tiertransporte geleistet. Jetzt wäre es doch an der Zeit für eine Spende. Man könne aber auch die Patenschaft für ein Tier übernehmen. Der Einfachheit halber würde man das Geld direkt vom Konto abbuchen …
Das Perfide an der neuen Abzockwelle: Das Telefondisplay bleibt nicht etwa leer, was sofort auf einen unseriösen Anrufer deuten würde, es erscheint eine plausible Rufnummer. Mal aus Frankfurt, mal aus Berlin oder München. Sogar Handynummern sollen hin und wieder zu sehen sein. Die Abzocker wollen damit suggerieren, dass man nichts zu verschleiern habe. “Das gehört zur Masche”, erklärt Philip McCreight von TASSO. “Die Abzocker nutzen einen technischen Trick, Call ID Spoofing genannt. Damit lässt sich beim Rufaufbau eine x-beliebige Nummer übermitteln, die mit der Realität nichts zu tun hat.” Die bei Betroffenen bisher auf dem Display erschienenen Nummern führten beim Rückruf denn auch prompt ins Leere.
“Telefonwerbung bei Verbrauchern ohne deren Einwilligung ist generell verboten”, fasst McCreight zusammen. “Seriöse Tierschutzorganisationen wie TASSO rufen niemals an, um Spenden zu sammeln oder gar Kontodaten abzufragen. Bei solchen Anrufen handelt es sich grundsätzlich um Abzocker.” Sein Tipp: “Sobald es um die Weitergabe persönlicher Daten geht, sofort auflegen!”
Quelle: Pressemeldung TASSO e.V.
Tags: abzocke, Anruf, betrug, Kriminell, Spenden, Tasso, Tierschutz, vorsicht, warnung
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