Archive for März, 2011

Erneut Kontokündigung für Abzockunternehmen

Die ProPayment GmbH verpflichtet sich, nach einem vor dem Landgericht Frankfurt abgeschlossenen Vergleich am 22.3.2011, in ihren Rechnungen ab dem 22.3.2011 nicht mehr ihre Bankverbindung bei der Taunus Sparkasse in Rechnungen und Mahnungen anzugeben. Dieses Konto wurde seitens der Taunus Sparkasse zum 8.4.2011 gekündigt und wird damit die Geschäftsverbindung zur ProPayment GmbH komplett kündigen.

Distanzierung von unseriösen Geschäften aller Art

„Die Taunus Sparkasse unterstützt keine Betreiber, die im Internet von Verbrauchern als sog. „Internetfallen“, „Internetabzocker“ oder „Abofalle“ bezeichnet werden. Sie distanziert sich klar von jeder Art unseriöser Geschäfte. Dies betrifft auch Unternehmen, die Inkassotätigkeiten für solche internetbasierten Dienstleistungen durchführen.

Entsprechende Geschäftsbeziehungen werden wir weiterhin kündigen. Die Taunus Sparkasse wird sich unter Ausnutzung aller rechtlichen Möglichkeiten dagegen zur Wehr setzen, dass unseriöse Geschäfte über ein Konto der Taunus Sparkasse abgewickelt werden, die geeignet sind, den guten Ruf der Sparkasse in der Öffentlichkeit zu beschädigen. Auch wir fühlen uns insoweit als Betroffene unseriöser Geschäftspraktiken.“

Quelle zund Zitat: Taunus Sparkasse

Wie eine 80-jährige per Telefon abgezockt wird

„Dann machen wir jetzt zu Ihrer Sicherheit einen Datenabgleich“, tönt es aus dem Hörer. Bestimmend, rasend schnell kommen die Sätze hintereinander. Dem Opfer bloß keine Zeit zum Nachdenken geben. Fast immer will die Schnellsprecherin von der überforderten Rentnerin nur ein „Ja“ hören.

Als die Anruferin alle Daten hat, drückt sie de Rentnerin ein Gewinnspiel-Abo aufs Auge, für 59 Euro. An 200 Gewinnspielen werde die Wiesbadenerin pro Monat teilnehmen, wie auch an der „Superrente“.

Hannah S. hat das Gespräch längst vergessen, da flattert ihr eine Zahlungsaufforderung ins Haus: 242 Euro fordert die Volox Inkasso, im Auftrag der FS Zahlungsverwaltungsmanagement. Zahlungsverzug plus Inkassokosten. Beim Abbuchen vom Konto sind die Abzocker gescheitert: Weil das Konto über Jahre hinweg regelrecht geplündert wurde, hat die Bank in Absprache mit der 80-Jährigen solchen Abbuchungen einen Riegel vorgeschoben.

Quelle und vollständiger Bericht: Wiesbadener Tagblatt

Vorsicht – Abofalle Mobiltelefon

Immer öfter fangen sich ahnungslose Mobiltelefonkunden teure Abonnements ungewollt über ihr Smartphone ein. Der Weg zum ungewollten Abo führt über Werbung, die immer wieder bei kostenlosen Applikationen auftaucht. Wer sich die anschaut, ist oft nur noch einen Klick von der Abofalle entfernt. In der Telefonrechnung stehen dann Posten wie „Mehrwertdienste“. Und die großen Telefonanbieter kassieren bei dem Geschäft scheinbar kräftig mit.

Randolf J. bekam einen Schock, als er seine Mobilfunkrechnung kontrollierte. Allein in einem Monat stellte ihm O2 gut 32,- Euro für so genannte Mehrwertdienste in Rechnung. Regelmäßig wurden drei Mal die Woche 2,99 Euro abgebucht. „WAP-Abo“ stand neben den Posten, außerdem die Namen „Bob Mobile net-m“ und „Guerilla Mobile“. …

Aber nicht nur Smartphone-Nutzer sind gefährdet. Auch Nutzer anderer Mobiltelefone können sich ein Abo einfangen, ohne es zu bemerken. Oft versteckt sich die Falle hinter einem Gewinnspiel oder einem IQ-Test im Internet. Um über den Gewinn oder das Ergebnis des Tests informiert zu werden, werden Verbraucher aufgefordert, ihre Handynummer auf der jeweiligen Internetseite einzugeben. Dass damit ein Abo abgeschlossen werden soll, wird auf diesen Seiten meist gut versteckt. …

Quelle und vollständiger Bericht: SWR – Marktcheck

Dubiose Rechnungen im Postfach

Eine Welle von E-Mails einer Apps World Ltd. schwappt derzeit durch Deutschland. Dem Empfänger wird mitgeteilt, er habe sich über das WAP-Portal via Mobiltelefon beim Anbieter angemeldet, informiert die Verbraucherzentrale Hessen. Für den „All App Zugang Lifetime Update“ sollen 39 Euro innerhalb von fünf Tagen auf ein Konto bei der Wirecard Bank eingezahlt werden. Für ein zweijähriges Abonnement beispielsweise auf den Seiten myappsland.com, my-appsland.de oder www.top-apps24.com werden bis zu 96 Euro verlangt. Das persönliche Nutzerprofil und die IP-Adresse seien gespeichert worden, heißt es in der Mail. Sowohl die Apps World Ltd. als auch die xXx Adult Ltd. sitzen angeblich in der Arcadia Avenue 34 in London. Im Impressum der Seite top-apps24.com ist eine R.A.S.T. GmbH mit Sitz auf den Seychellen angegeben.

Zu den neueren Abofallen im Internet zählt derzeit das Moogu-Dienst Postfach von moogu-dienst.com. Hier sollen rund 60 Euro auf ein Konto der Wirecard Bank überwiesen werden und – um die Ernsthaftigkeit der Mahnung zu unterstreichen – wird gleich mitgeteilt, dass gegen den Verbraucher eine Strafanzeige „in Auftrag“ gegeben worden sei und der Inhalt des Rechners als Beweismittel sichergestellt werde. Absender der Mails ist eine Mobile Solutions Wieczorek und Partner Ltd.

Quelle und vollständiger Bericht: nnn.de

Schon wieder treibt ein angeblicher Paketdienst in Berlin sein Unwesen. Er verspricht Geschenke wie Sekt und Wein – und stellt sogar eine kostenlose Reise in Aussicht. Was den Verbrauchern hingegen blüht, sind Rechnungen und eine Menge Ärger.

Mit einer Karte über einen Zustellversuch fängt alles an: Nach der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen verspricht ein freundlicher Mitarbeiter diverse „Sponsorengeschenke“. Statt des zugesagten Pakets mit Sekt und Wein flattert den verdutzten Verbrauchern eine Buchungsbestätigung der Firma „Sachsen-Logistik“ über eine kostenlose Reise ins Haus. Allerdings: Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis, es müssten Ausflüge vor Ort für mindestens 80 Euro pro Person gebucht werden; außerdem falle noch eine Organisationspauschale in Höhe von 30uro pro Kopf an. Naturgemäß ist spätestens jetzt der Moment gekommen, dem „Vertrag“ zu widersprechen. Als Antwort darauf erhalten die inzwischen vollends entnervten Verbraucher eine Stornorechnung über 50 Euro.

„Diese Rechnung sollte auf gar keinen Fall bezahlt werden“, warnt Susanne Nowarra von der Verbraucherzentrale Berlin. Die Juristin lässt derzeit prüfen, ob die Firma Sachsen-Logistik mit einer Inhaberin namens Hildegard Heise tatsächlich existiert, um den betrügerischen Machenschaften im Rahmen eines Verfahrens alsbald ein Ende zu bereiten. Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang, wenn betroffene Verbraucher ihren Schriftwechsel an die Verbraucherzentrale Berlin, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin schicken.

Quelle: Verbraucherzentrale Berlin

Dubiose Firma zockt Senioren ab

Der Finanzdienstleister Dr. Neumann und Partner hat es scheinbar auf die Ersparnisse der Senioren aus der Region abgesehen. Per Postwurfsendung lädt die Firma Senioren aus der Region zu einer Fahrt ein, bei deren Verlauf sie Restguthaben aus verschiedenen Gewinnspielen ausgehändigt bekommen sollen. Doch hinter der vermeintlichen Gewinnausschüttung steckt eine Kaffeefahrt aller erster Güte. Statt Geld oder Preise werden den Senioren verschiedenste Artikel zum angeblich unschlagbar günstigen Preis angepriesen. Der Firma auf den Leim gegangen ist auch der Plauer Fritz M. (Name der Redaktion bekannt). „Das ist gewerblicher Betrug“, schimpft der betroffene Herr. Was er von der Fahrt in eine Rastower Gaststätte schildert, klingt ungeheuerlich: Der Moderator habe die Gäste beleidigt und diffamiert. Einige hilflose Frauen seien gar aus dem Saal geworfen worden, …

Quelle und vollständiger Bericht: Schweriner Volkszeitung



„Schon BEZahlt.Danke“- nur ein Lockruf zur Kaffeefahrt

Einen Gewinn in Höhe von 1875 Euro verspricht derzeit ein Schreiben, das viele Verbraucher Sachsen-Anhalts erhalten. „Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Gebühren“ heißt es weiter in dem Schreiben mit dem Briefkopf „Schon BEZahlt.Danke.“ ,
Um welche Gebühren es sich handelt, ist zwar völlig offen, aber die Worte „Schon BEZahlt.Danke.“, die Farbgebung und das Schriftbild suggerieren den Adressaten, dass es sich wohl um die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) handeln würde. Der Absender versteckt sich hinter einer Postfachadresse in Lastrup.

Das Schreiben entpuppt sich nach genauer Betrachtung als Einladung zur Kaffeefahrt. Die vermeintlichen Gewinner sollen sich zur Gewinnübergabe anmelden, für das leibliche Wohl sei gesorgt, auch eine Sonderprämie wird in Aussicht gestellt:„Ein neuer LCD-Flachbildfernseher inklusive ein Jahr lang Gebührenbefreiung für Ihr neues Gerät“ wird versprochen, vorausgesetzt ein weiterer Kunde wird mitgebracht.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. rät, sich von derartigen Gewinnmitteilungen und Geschenkversprechungen nicht blenden zu lasen. Diese Einladungen können getrost im Papierkorb entsorgt werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt