Immer öfter fangen sich ahnungslose Mobiltelefonkunden teure Abonnements ungewollt über ihr Smartphone ein. Der Weg zum ungewollten Abo führt über Werbung, die immer wieder bei kostenlosen Applikationen auftaucht. Wer sich die anschaut, ist oft nur noch einen Klick von der Abofalle entfernt. In der Telefonrechnung stehen dann Posten wie „Mehrwertdienste“. Und die großen Telefonanbieter kassieren bei dem Geschäft scheinbar kräftig mit.

Randolf J. bekam einen Schock, als er seine Mobilfunkrechnung kontrollierte. Allein in einem Monat stellte ihm O2 gut 32,- Euro für so genannte Mehrwertdienste in Rechnung. Regelmäßig wurden drei Mal die Woche 2,99 Euro abgebucht. „WAP-Abo“ stand neben den Posten, außerdem die Namen „Bob Mobile net-m“ und „Guerilla Mobile“. …

Aber nicht nur Smartphone-Nutzer sind gefährdet. Auch Nutzer anderer Mobiltelefone können sich ein Abo einfangen, ohne es zu bemerken. Oft versteckt sich die Falle hinter einem Gewinnspiel oder einem IQ-Test im Internet. Um über den Gewinn oder das Ergebnis des Tests informiert zu werden, werden Verbraucher aufgefordert, ihre Handynummer auf der jeweiligen Internetseite einzugeben. Dass damit ein Abo abgeschlossen werden soll, wird auf diesen Seiten meist gut versteckt. …

Quelle und vollständiger Bericht: SWR – Marktcheck


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