Archive for the ‘ Abo Abzocke ’ Category

Gesetzesvorlage für Verbraucherschutz vor Abofallen im Bundestag angekommen

Über 5 Millionen User wurden alleine in Deutschland bereits Opfer von Abofallen. Sei es aufgrund von angeblicher Freeware oder scheinbar kostenlosen Services wie Gewinnspiele. Gezahlt wird häufig nur aus Angst vor höheren Kosten oder einem, für die Familie, unbezahlbaren Rechtsstreit. Druck und Unwissenheit der User wird ausgenutzt. Unwissenheit, da bei Verträgen häufig keine Zahlungsverpflichtung besteht. Ein einfacher Widerspruch oder eine Anfechtung wegen Irrtum oder Täuschung würde jedoch genügen.

Zukünftig sollen solche Abofallen der Vergangenheit angehören, denn eine Zahlungspflicht soll deutlich sichtbar gemacht werden. So schreibt haufe.de: “Die Zahlungspflicht muss hervorgehoben und der Preis gut erkennbar sein. In einem gesonderten Kästchen (Button) muss die Schrift„zahlungspflichtig bestellen“ erscheinen.

Auch die Merkmale und/oder Leistungen der bestellten Ware/Dienstleistung und deren Lieferkosten und Laufzeit müssen deutlich dargelegt werden.

Quelle: haufe.de

Inkasso-Büros arbeiten mit System

Egal ob Mitfahrzentrale, Schnäppchenjagd oder Routenplaner. Die Abofallen warten überall!

So schreibt der Bayerische Rundfunk:

Laut Schufa treiben seriöse Inkasso-Büros keine strittigen Rechnungen aus sogenannten Abofallen ein. Unseriöse Inkasso-Büros haben da anscheinend weniger Berührungsängste. Sie werden teils sogar verdächtigt, mit den Geschäftsführern von Abofallen zu kooperieren – bis hin zur Postenverteilung. So sollen zum Beispiel Mitglieder der Abofallen-Unternehmen auch Posten in den Inkasso-Büros haben.

Einer davon ist Frank Drescher: Bei der Deutschen Zentral Inkasso ist der 30-Jährige aus Gammelsdorf bei Landshut als Einzelprokura geführt und ist gleichzeitig bei den Abofallen-Unternehmen OPM Media und Paid Content GmbH tätig. Drescher betreibt Internetseiten, die teure Kopien von Mitfahrer- und Wohnungsvermittlungs-Börsen sind wie beispielsweise Mitfahrzentrale-24.de, Mitwohnzentrale-24.de und analog dazu Drive2you und live2gether.

Quelle und gesamter Artikel: br.de

Verbraucherzentrale warnt vor Video-Aktuell Betriebs GmbH

Bei “Video-Aktuell” entpuppt sich die Treueprämie als kostenpflichtiges Zeitschriftenabonnement

Die Verbraucherzentrale warnt Kunden der Videothekenkette “Video-Aktuell Betriebs GmbH”, denen schriftlich ein Zeitschriftenabonnement als “Treuepräsent” angeboten wird.

Das in ganz Schleswig-Holstein an “treue Kunden” der Videokette gerichtete Schreiben informiert über die Belieferung einer Zeitschrift ab Juli 2011, wobei die Belieferung des 1-Jahres-Abonnements in den ersten 3 Monaten kostenlos erfolgt und für die restlichen 9 Monate in ein kostenpflichtiges Abo übergeht.

Listig wird den Angeschriebenen empfohlen auf dem beigefügten Formblatt mit Auswahlcoupon eine andere Zeitschrift als die von Video-Aktuell vorgeschlagene auszuwählen und dabei auch die eigenen Kontodaten nebst einer Einzugsermächtigung zu übermitteln.
Wer den Auswahlcoupon ausfüllt und an Video-Aktuell absendet hat einen Abonnementvertrag abgeschlossen.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt den Angeschriebenen, die kein Abonnement abschließen wollen, dies kurzfristig Video-Aktuell unter Angabe der Kundennummer mitzuteilen, zu Beweiszwecken per Einschreiben Rückschein.

Wer nur das Treuepräsent in Form des für 3 Monate kostenlosen Zeitschriftenbezugs nutzen möchte, kann den Auswahlcoupon ausfüllen und absenden. Keinesfalls versäumt werden sollte dann die rechtzeitige Kündigung unter Angabe der Kundennummer und zwar spätestens 6 Wochen vor Ablauf der dreimonatigen Gratisbelieferung. Damit diese Kündigungsfrist nicht versäumt wird, empfiehlt es sich, die Kündigung per Einschreiben Rückschein schon nach Erhalt der ersten Zeitschrift abzuschicken an: PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG , Bahndamm 9, 23617 Stockelsdorf.

Wer die Gratisbelieferung nicht rechtzeitig kündigt kann dass Abo erst zum Ende des einjährigen Bezugszeitraumes beendigen. Die Kündigung muss dann spätestens 6 Wochen vor Ablauf bei der PVZ Pressevertriebszentrale eingehen.

Mehr Informationen auch zur “PVZ Pressevertriebszentrale” erhalten Sie über die Suchmaschine auf unserer Website www.verbraucherzentrale-sh.de.

Bei allen Fragen zum Verbraucherrecht hilft die Rechtsberatung der Vebraucherzentrale.

Achtung vor Abofalle: total-blond.de und danis-homepage.de

Herr R. hat mich kontaktiert und auf  einen “jämmerlichen Abzockversuch” durch total-blond.de hingewiesen. Nach kurzer Recherche bin ich auf Informationen zu dieser Seite geworden und wurde ebenfalls auf danis-homepage.de aufmerksam.

Beide Webseiten zielen über Chats auf Jugendliche ab, welche sich ohne darüber nachzudenken registrieren. Dabei gehen sie ein sogenanntes “Softerotik”-Abonnement ein, welches 69€ im Monat kostet. Dabei kann man nicht leugnen, dass auf der Startseite selbst diese Kostennote aufzeigt, jedoch nur schlecht leserlich (klein und in grauer Schrift auf weißem Hintergrund).

 

Falls Jugendliche in die Abofalle tappten, gilt zuallererst, dass Jugendliche ohne Zustimmung ihrer Eltern keinen Vertrag (für ein Abonnement) abschließen dürfen. Außerdem rät Facto24, dass auf Mahnungen erst beachtet werden sollen, wenn diese von einem Amtsgericht kommen und auf eine Weitergabe von persönlichen Daten an die Betreiber von total-blond.de und danis-homepage.de soll verzichtet werden.

Weiter rät facto24 Eltern im Falle einer Mahnung, dieser wegen Minderjährigkeit der Kinder zu widersprechen.

Quelle, weiterführende Informationen und ein Musterschreiben dazu gibt es bei facto24.

Achtung Abofalle: www.outlets.de

Ich wurde von einem Verbraucher auf outlets.de aufmerksam gemacht. Dieser versucht mit einer Abofalle sein Geld zu machen.

Man findet keinerlei Hinweis auf die Kosten von 8 Euro monatlich, außer in den AGB. Wenn man diese nicht vollständig liest, kann das schnell teuer werden, denn Verbraucher werden bei Nutzung des Wiederrufsrechts Paragraphen um die Ohren gehauen, damit diese eingeschüchtert werden.

Auch der Geschäftsführer Thomas Frank ist laut verbraucherschutz.de bereits mehrmals wegen Abzocke, zum Beispiel mit fabrik.de aufgefallen.

Planet49 betreibt dubioses Quiz

Wie die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berichtet wird ein Quiz im Internet unter www.champions-quiz.de beworben. Da kann man seinen Gewinn (ein Apple-Produkt) selbst aussuchen, beispielsweise ein iPad oder das iPhone 4. Um die Teilnahme zu bestätigen muss man seine Handynummer eingeben, damit man die SMS, die hierfür nötig ist, bestätigen kann.

Und genau da ist die Falle: Im Kleingedruckten steht geschrieben, dass man mit Eingabe der Handynummer einen Vertrag eingeht, der monatlich 4,99€ kostet und sich zu allem Überfluss auch noch automatisch verlängert!

Die Verbraucherzentrale spricht den Verbrauchern gute Argumente zu, dieses Geld nicht zahlen zu müssen:

“In solchen Fällen ist es grundsätzlich zu keinem Vertragsschluss gekommen. Der im so genannten Kleingedruckten versteckte Preishinweis genügt nicht den Anforderungen der Preisangabenverordnung und wird somit nicht Vertragsbestandteil. Zudem hat erst jüngst das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden, dass eine versteckte Preisklausel überraschend sein kann und somit oftmals nicht Vertragsbestandteil wird.”

 

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Achtung Abofalle: flirtfever

Achtung bei flirtfever! Wie das Portal verbraucherschutz.de berichtet hat flirtfever.de in seinen AGB ein Abonnement-Hinweis versteckt. Dies führt dazu, dass monatlich 99 Cent anfallen.
Angeblich wurden Nutzer bereits bedroht, da sie die Kosten nicht zahlen wollten.

Quelle und weiterführende Informationen: verbraucherschutz.de

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