Eine Gruppe unbekannter Täter wendete sich in den vergangenen Wochen telefonisch an ältere Menschen im Stadtgebiet von Leipzig. Die Täter teilen hierbei mit, dass die Angerufenen einen größeren Gewinn erzielt haben. Als Hintergrund wird meistens erwähnt, dass die Glückspilze mal bei einem Preisausschreiben mitgemacht oder bei einer Lotterie gewonnen haben. Als Gewinnspannen werden Bargeldsummen zwischen 40.000 – 80.000 EUR in Aussicht gestellt bzw. auch Fahrzeuge vom Typ Mercedes genannt.

Es werden Notare oder Rechtsanwälte namentlich benannt, die zu den Modalitäten der Gewinneinlösung zurückgerufen werden sollen. Bei den vollendeten Handlungen wurde den Geschädigten von diesen Personen erklärt, dass sie einen Unkostenbetrag (z.B. Überführung des Fahrzeuges, Zollgebühren), der bis zu 2000 EUR liegt, zu entrichten hätten. Dieser sollte in Form einer Überweisung per Western Union von Filialen der Postbank in Leipzig aus gezahlt werden. Als Empfänger werden den Opfern Adressaten in Istanbul mitgeteilt. Bei erfolgreichen Transaktionen wird mit den Opfern abermals Kontakt aufgenommen und Gründe mitgeteilt, warum weitere Überweisungen erforderlich sind. Ein Leipziger hat auf diese Art und Weise insgesamt drei Mal Geld in die Türkei überwiesen, so dass ein Schaden in Höhe von 2700 EUR entstanden ist.

Quelle sowie weitere Informationen: Polizeidirektion Leipzig


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