In den letzten Wochen erhielt eine Frau aus dem Raum Kelheim zwei dubiose Anrufe.

Die Anrufer gaben vor, dass sie im Namen einer Rechtsabteilung aus Berlin anrufen würden. Sie erzählten der Seniorin aus dem Landkreis dann, dass ihre Daten in die Schweiz verkauft worden sind. Um aus einem Jahresvertrag, der offensichtlich abgeschlossen worden sein soll, herauszukommen, sollte die Frau aus dem Landkreis drei Monatsbeiträge von je 59 Euro überweisen. Nach Eingang dieser Zahlungen würden dann der Vertrag und die dazugehörigen Daten gelöscht. Seit die Frau vorgab, einen Anwalt mit der Regelung der Angelegenheit zu beauftragen, sind keine weiteren Anrufe mehr eingegangen.

Die Kelheimer Polizei weist darauf hin, dass bei Eingehen solcher Anrufe nach Möglichkeit, die auf dem Display angezeigten Telefonnummern sowie die exakte Uhrzeit des Anrufes notiert werden sollen, um so eine Basis für die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen zu erlangen.

Quelle: Pressemeldung – Bayerische Polizei


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