Warnung vor Paypal-Phishing-Mail

Achtung, auch ich habe in der letzten Zeit professionell aussehende Phishing-Mails, welche nicht von Paypal stammen sondern lediglich von anderen Anbietern, die meine Daten wollen.

Dabei waren Formulierungen wie “wir haben im Rahmen routinemäßiger Sicherheitskontrollen einige Unstimmigkeiten bezüglich Ihres PayPal-Kontos festgestellt oder ”Unser Sicherheitssystem hat einen Fremdzugriff oder eine Adressänderung in Ihrem Account festgestellt, Da unser System stets auf die Kundensicherheit bedacht ist, wurde Ihr Account zeitweise deaktiviert. Dies sind Sicherheitsmaßnahmen um Fremde Bestellungen oder Ähnlichem vorzubeugen.genauso wiePaypal – Verifizieren Sie ihren Account“ und ähnliche angebliche Sicherheitsrisiken dabei.

Die Mails fordern dazu auf, auf einen Link zu klicken und das Konto zu verifizieren oder eine Datei im Anhang zu öffnen. Dabei sollen manchmal auch die Paypal-Daten eingegeben werden. Beides sollte auf keinen Fall durchgeführt werden! Sie werden dazu benötigt, Ihr Konto leerzuräumen. Read the rest of this entry »

Dubiose Rechnungen im Postfach

Eine Welle von E-Mails einer Apps World Ltd. schwappt derzeit durch Deutschland. Dem Empfänger wird mitgeteilt, er habe sich über das WAP-Portal via Mobiltelefon beim Anbieter angemeldet, informiert die Verbraucherzentrale Hessen. Für den “All App Zugang Lifetime Update” sollen 39 Euro innerhalb von fünf Tagen auf ein Konto bei der Wirecard Bank eingezahlt werden. Für ein zweijähriges Abonnement beispielsweise auf den Seiten myappsland.com, my-appsland.de oder www.top-apps24.com werden bis zu 96 Euro verlangt. Das persönliche Nutzerprofil und die IP-Adresse seien gespeichert worden, heißt es in der Mail. Sowohl die Apps World Ltd. als auch die xXx Adult Ltd. sitzen angeblich in der Arcadia Avenue 34 in London. Im Impressum der Seite top-apps24.com ist eine R.A.S.T. GmbH mit Sitz auf den Seychellen angegeben.

Zu den neueren Abofallen im Internet zählt derzeit das Moogu-Dienst Postfach von moogu-dienst.com. Hier sollen rund 60 Euro auf ein Konto der Wirecard Bank überwiesen werden und – um die Ernsthaftigkeit der Mahnung zu unterstreichen – wird gleich mitgeteilt, dass gegen den Verbraucher eine Strafanzeige “in Auftrag” gegeben worden sei und der Inhalt des Rechners als Beweismittel sichergestellt werde. Absender der Mails ist eine Mobile Solutions Wieczorek und Partner Ltd.

Quelle und vollständiger Bericht: nnn.de

Schon wieder treibt ein angeblicher Paketdienst in Berlin sein Unwesen. Er verspricht Geschenke wie Sekt und Wein – und stellt sogar eine kostenlose Reise in Aussicht. Was den Verbrauchern hingegen blüht, sind Rechnungen und eine Menge Ärger.

Mit einer Karte über einen Zustellversuch fängt alles an: Nach der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen verspricht ein freundlicher Mitarbeiter diverse „Sponsorengeschenke“. Statt des zugesagten Pakets mit Sekt und Wein flattert den verdutzten Verbrauchern eine Buchungsbestätigung der Firma „Sachsen-Logistik“ über eine kostenlose Reise ins Haus. Allerdings: Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis, es müssten Ausflüge vor Ort für mindestens 80 Euro pro Person gebucht werden; außerdem falle noch eine Organisationspauschale in Höhe von 30uro pro Kopf an. Naturgemäß ist spätestens jetzt der Moment gekommen, dem „Vertrag“ zu widersprechen. Als Antwort darauf erhalten die inzwischen vollends entnervten Verbraucher eine Stornorechnung über 50 Euro.

„Diese Rechnung sollte auf gar keinen Fall bezahlt werden“, warnt Susanne Nowarra von der Verbraucherzentrale Berlin. Die Juristin lässt derzeit prüfen, ob die Firma Sachsen-Logistik mit einer Inhaberin namens Hildegard Heise tatsächlich existiert, um den betrügerischen Machenschaften im Rahmen eines Verfahrens alsbald ein Ende zu bereiten. Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang, wenn betroffene Verbraucher ihren Schriftwechsel an die Verbraucherzentrale Berlin, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin schicken.

Quelle: Verbraucherzentrale Berlin

„Schon BEZahlt.Danke“- nur ein Lockruf zur Kaffeefahrt

Einen Gewinn in Höhe von 1875 Euro verspricht derzeit ein Schreiben, das viele Verbraucher Sachsen-Anhalts erhalten. „Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Gebühren“ heißt es weiter in dem Schreiben mit dem Briefkopf „Schon BEZahlt.Danke.“ ,
Um welche Gebühren es sich handelt, ist zwar völlig offen, aber die Worte „Schon BEZahlt.Danke.“, die Farbgebung und das Schriftbild suggerieren den Adressaten, dass es sich wohl um die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) handeln würde. Der Absender versteckt sich hinter einer Postfachadresse in Lastrup.

Das Schreiben entpuppt sich nach genauer Betrachtung als Einladung zur Kaffeefahrt. Die vermeintlichen Gewinner sollen sich zur Gewinnübergabe anmelden, für das leibliche Wohl sei gesorgt, auch eine Sonderprämie wird in Aussicht gestellt:„Ein neuer LCD-Flachbildfernseher inklusive ein Jahr lang Gebührenbefreiung für Ihr neues Gerät“ wird versprochen, vorausgesetzt ein weiterer Kunde wird mitgebracht.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. rät, sich von derartigen Gewinnmitteilungen und Geschenkversprechungen nicht blenden zu lasen. Diese Einladungen können getrost im Papierkorb entsorgt werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

Elektrolyse-Fußbad ist übler Betrug

Mit einer schon seit einiger Zeit bekannten Masche machen betrügerische Veranstalter von Kaffeefahrten momentan wieder satte Gewinne. Nach Erkenntnissen der Polizei boten sie bei zumindest drei in Karlsruhe-Knielingen und im nördlichen Landkreis durchgeführten Veranstaltungen ein Elektrolyse-Fußbad mit Entgiftungsfunktion an.

Nach Zugabe von Jodsalz und einigen Minuten Wartezeit nimmt dabei das Badewasser einer Testperson regelmäßig braune Farbe an. Der Verkäufer begründet dies gegenüber seiner weitgehend aus Rentnern bestehenden Zuhörerschar damit, dass durch die Elektrolyse Giftstoffe aus dem Körper des Badenden gezogen werden. Dass dieser Effekt nach einem der Polizei schon seit 2009 vorliegenden Gutachten auch dann auftritt, wenn gar keine Körperteile im Becken sind, verschweigt der Mann mit gutem Grund. Schließlich verkauft er das Badegerät, das einen Wert von bestenfalls 50 Euro hat, zum “Schnäppchen-Preis” von fast 1.000 Euro.

Die wegen Betruges gegen die in Norddeutschland ansässige Verkaufsfirma ermittelnden Beamten … gehen davon aus, dass auf diese Weise bereits wieder eine ganze Reihe älterer Menschen um ihr gutes Geld gebracht wurde. Die Beamten warnen auch diesmal wieder nachdrücklich vor der beschriebenen Masche …

Quelle und vollständiger Bericht: landfunker.de

Polizei warnt Vor Betrügern am Telefon

Eine Gruppe unbekannter Täter wendete sich in den vergangenen Wochen telefonisch an ältere Menschen im Stadtgebiet von Leipzig. Die Täter teilen hierbei mit, dass die Angerufenen einen größeren Gewinn erzielt haben. Als Hintergrund wird meistens erwähnt, dass die Glückspilze mal bei einem Preisausschreiben mitgemacht oder bei einer Lotterie gewonnen haben. Als Gewinnspannen werden Bargeldsummen zwischen 40.000 – 80.000 EUR in Aussicht gestellt bzw. auch Fahrzeuge vom Typ Mercedes genannt.

Es werden Notare oder Rechtsanwälte namentlich benannt, die zu den Modalitäten der Gewinneinlösung zurückgerufen werden sollen. Bei den vollendeten Handlungen wurde den Geschädigten von diesen Personen erklärt, dass sie einen Unkostenbetrag (z.B. Überführung des Fahrzeuges, Zollgebühren), der bis zu 2000 EUR liegt, zu entrichten hätten. Dieser sollte in Form einer Überweisung per Western Union von Filialen der Postbank in Leipzig aus gezahlt werden. Als Empfänger werden den Opfern Adressaten in Istanbul mitgeteilt. Bei erfolgreichen Transaktionen wird mit den Opfern abermals Kontakt aufgenommen und Gründe mitgeteilt, warum weitere Überweisungen erforderlich sind. Ein Leipziger hat auf diese Art und Weise insgesamt drei Mal Geld in die Türkei überwiesen, so dass ein Schaden in Höhe von 2700 EUR entstanden ist.

Quelle sowie weitere Informationen: Polizeidirektion Leipzig

Reiseverträge nicht auf Kaffeefahrten abschließen

Verbraucherzentrale warnt vor Abzockern einer Beratungs- und Servicegebühr

Immer wieder landen Gewinnbenachrichtigungen in den Briefkästen der Verbraucher. Gelockt wird damit zu Kaffeefahrten. Geldgewinne, monatliche Zusatzrenten oder übervolle Präsentkörbe sollen die Busse mit potentiellen Käufern füllen. Das ist nicht neu und das funktioniert.

Was aber auffällig bei den gegenwärtig stattfindenden Kaffeefahrten zugenommen hat, ist der Verkauf von Reisen. Hier haben ganze Heerscharen von Anbietern einen Dreh gefunden, um möglichst schnell an das Geld der Verbraucher zu gelangen. Während der Verkaufsveranstaltung wird eine so genannte Beratungs- und Servicegebühr zwischen 50 bis 80 Euro pro Reise und Reisenden verlangt. Diese Gebühr wird sofort fällig und ist in bar zu zahlen. Ist nicht genug Bargeld vorhanden, bieten die Reise-Verkäufer vermehrt die Möglichkeit der Zahlung per EC-Cash an. Verbraucher haben natürlich die Möglichkeit, die auf Kaffeefahrten geschlossenen Reiseverträge kostenfrei zu widerrufen. Das scheinen viele Verbraucher angesichts der Reiseverträge meist ohne konkrete Ort- und Zeitangaben auch zu tun. Aber es stehen immer noch die ominösen Beratungs- und Servicegebühren im Raum. Doch wenn dafür weder der Zahlungsempfänger bekannt, kein Einziehungsbeleg, keine handschriftliche Quittung noch eine vertragliche Vereinbarung vorhanden ist, wird der Verbraucher in den meisten Fällen trotz Widerruf des Reisevertrages darauf sitzen bleiben. Ist das Geld erst vom Konto eingezogen, ist es nach den Erfahrungen der Verbraucherzentrale kaum möglich, dieses außergerichtlich zurück zu erhalten.

Das verdeutlicht auch der aktuell vorliegende Fall einer 82-jährigen Verbraucherin, die sich nicht nur zwei Reisen für jeweils zwei Personen aufschwatzen lies, obwohl sie niemanden zum gemeinsam Verreisen vorweisen kann, sondern auch noch zwei Mal für jeweils zwei Personen eine Beratungs- und Servicegebühr von insgesamt 316 Euro zahlte, obwohl sie nur allein “beraten” oder besser gesagt abgezockt worden ist. Der Reiseveranstalter mit Sitz in Luxemburg reagiert natürlich nicht auf ihre Schreiben.

Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. wird auf diesem Weg von gewissenlosen Reise-Verkäufern Abzocke im großen Stil betrieben. Man ist sich offensichtlich im Klaren, dass die auf der Kaffeefahrt unterzeichneten Reiseverträge widerrufen werden. Deshalb sichern sich die Abzocker diese sog. Beratungs- und Servicegebühr, getreu nach dem Motto: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Hier sollten Verbraucher wachsam sein. Buchen sie eine vergleichbare Reise im regulären Reisebüro, zahlen sie keine derartige Gebühr. Außerdem hätten sie dann einen Reisevertrag in der Hand, der die konkreten Reiseleistungen im Detail benennt, die man dann auch einfordern kann.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt