Die Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor Werbeanrufen, bei denen man einen ARAL-Tankgutschein gewinnen kann:

“Es war einer dieser Werbeanrufe, die das Ziel haben, auf krumme Tour abzukassieren. Versprochen wurde der Gewinn eines ARAL-Tankgutscheins in Höhe von 10 Euro. Einzige Bedingung: der Anruf bei einer kostenfreien (0)800er-Nummer. Wer wählte, der wurde per Bandansage aufgefordert, die Tasten 1 und 9 zu drücken, um den Tankgutschein zu aktivieren. Der Haken jedoch: Dadurch meldete sich der Anrufer zugleich bei einem so genannten Gewinnspieleintragsdienst an. Und der vereinnahmte jede Woche 9,90 Euro – ganz einfach über die Telefonrechnung des hereingelegten Verbrauchers.

Laut Bundesnetzagentur erscheinen die Forderungen auf der Telefonrechnung unter “mr. next id technologies GmbH (ehemals: NEXT ID technologies GmbH), Mildred-Scheel-Str. 1, 53175 Bonn”. Bei den Kunden der Telekom Deutschland GmbH sind die Rechnungsbeträge unter den Artikel-/Leistungsnummern 82583 und 67965, bei den übrigen Anbietern allgemein unter Angabe der Produkt-IDs 91960 und 91994 sowie möglicherweise auch unter den Produkt-IDs 91022, 91023 und 91024 aufgeführt. Dem unlauteren Treiben hat die Agentur jetzt ein Ende gesetzt. Sämtlichen Netzbetreibern hat sie untersagt, Beträge mit diesen Nummern ab dem 12. Mai 2011 in Rechnung zu stellen oder für bereits zugestellte Rechnungen das Inkasso zu betreiben.

Für alle, die bereits bezahlt haben, kommen die beiden Verbote zwar zu spät. Aber sie können mit Verweis auf das Inkassierungsverbot der Bundesnetzagentur das Geld zurückfordern. Enthält die Telefonrechnung keinen Hinweis auf die von der “mr. next id technologies GmbH” in Rechnung gestellte Produkt-ID, sollte man sich zunächst beim jeweiligen Telefonanbieter nach dieser Nummer erkundigen. Denn nur mit der ID kann der Verbraucher prüfen, ob die Verbote auch die ihm berechnete Leistung betreffen. Rechtsrat und Hilfestellungen bietet die Verbraucherzentrale.”

Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg

Ich habe hier bereits einmal über derartige Werbeanrufe berichtet.

“Seit dem Wochenende versuchen Betrüger durch gefälschte E-Mails an persönliche Daten von Adressaten der Mail zu gelangen. Sie geben sich in der E-Mail als „Deutsche Bundesbank“ aus und weisen auf eine zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den führenden Kreditkartenunternehmen ins Leben gerufene Kooperation hin. Deren Ziel sei es, den illegalen Handel mit gestohlenen Kreditkarten zu unterbinden. Der Absender der gefälschten E-Mail gibt vor, Kreditkarten im Notfall zeitnah sperren zu wollen und fordert die Adressaten auf, sich auf dem in der Mail angegebenen Portal zu verifizieren. Alle nicht verifizierten Datensätze würden zum 01. Dezember 2011 gesperrt.

Es handelt sich dabei um einen der täglich zunehmenden Betrugsversuche, um an die Kreditkartendaten, PINs oder andere Zugangsdaten der Bankkunden zu gelangen.

Wir erinnern daran, dass der Kunde seine persönlichen Legitimationsdaten (sog. Authentifizierungsinstrumente) für Karten, Internetzahlungen usw. strikt nur an autorisierte Personen und über autorisierte Kommunikationswege weitergeben darf.

Die Mail stammt nicht von der Deutschen Bundesbank. Bei der E-Mail handelt es sich um eine Form von Phishing, in der die Empfänger durch eine offiziell wirkende E-Mail zur Preisgabe von persönlichen Informationen verleitet werden sollen. Die Deutsche Bundesbank warnt eindringlich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.”

 

Quelle: Deutsche Bundesbank

Tropmi Payment GmbH versucht für top-of-software.de Geld eintreiben

Die Tropmi Payment GmbH verschickt derzeit Rechnungen, weil Nutzer sich angeblich vor über zwei Jahren bei top-of-software angemeldet haben.

Top-of-software ist schon lange für ihre Tricks bekannt, beispielsweise wurde einem gesagt, man müsse verschiedene Programme auf dem Computer installieren um Videos im Internet ansehen zu können. Dabei musste man persönliche Daten eingeben und kurz darauf erhielt man eine Rechnung über 96€ von der Firma Antassia GmbH (Betreiber von top-of-software), deren Geschäftsführer Alexander Varin auch  opendownload.de betreibt. Auf die, die nicht zahlen, wurde mit Drohungen Druck gemacht.

Nun verschickt die Tropmi Payment GmbH (nach eigenen Angaben eine Tochterfirma der “Content Services Limited”) wieder Rechnungen über 96€. Es seien die 96€ für das zweite Jahr Nutzung von top-of-software fällig. Jeder der eine Rechnung erhält, solle genau nachdenken ob er wirklich über die Kosten aufgeklärt war und sich bewusst angemeldet hat. Sonst wurde man möglicherweise getäuscht, und man solle sich überlegen ob man wirklich zahlen möchte.

Es wird auch nicht erwartet, dass die Tropmi GmbH weiter geht als Drohbriefe zu schreiben. Gegen die Vorgängerfirma Antassia GmbH ist der Verbraucherschutz erfolgreich vorgegangen.

Quelle: Computerbetrug

Dubiose Rechnungen im Postfach

Eine Welle von E-Mails einer Apps World Ltd. schwappt derzeit durch Deutschland. Dem Empfänger wird mitgeteilt, er habe sich über das WAP-Portal via Mobiltelefon beim Anbieter angemeldet, informiert die Verbraucherzentrale Hessen. Für den “All App Zugang Lifetime Update” sollen 39 Euro innerhalb von fünf Tagen auf ein Konto bei der Wirecard Bank eingezahlt werden. Für ein zweijähriges Abonnement beispielsweise auf den Seiten myappsland.com, my-appsland.de oder www.top-apps24.com werden bis zu 96 Euro verlangt. Das persönliche Nutzerprofil und die IP-Adresse seien gespeichert worden, heißt es in der Mail. Sowohl die Apps World Ltd. als auch die xXx Adult Ltd. sitzen angeblich in der Arcadia Avenue 34 in London. Im Impressum der Seite top-apps24.com ist eine R.A.S.T. GmbH mit Sitz auf den Seychellen angegeben.

Zu den neueren Abofallen im Internet zählt derzeit das Moogu-Dienst Postfach von moogu-dienst.com. Hier sollen rund 60 Euro auf ein Konto der Wirecard Bank überwiesen werden und – um die Ernsthaftigkeit der Mahnung zu unterstreichen – wird gleich mitgeteilt, dass gegen den Verbraucher eine Strafanzeige “in Auftrag” gegeben worden sei und der Inhalt des Rechners als Beweismittel sichergestellt werde. Absender der Mails ist eine Mobile Solutions Wieczorek und Partner Ltd.

Quelle und vollständiger Bericht: nnn.de

Schon wieder treibt ein angeblicher Paketdienst in Berlin sein Unwesen. Er verspricht Geschenke wie Sekt und Wein – und stellt sogar eine kostenlose Reise in Aussicht. Was den Verbrauchern hingegen blüht, sind Rechnungen und eine Menge Ärger.

Mit einer Karte über einen Zustellversuch fängt alles an: Nach der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen verspricht ein freundlicher Mitarbeiter diverse „Sponsorengeschenke“. Statt des zugesagten Pakets mit Sekt und Wein flattert den verdutzten Verbrauchern eine Buchungsbestätigung der Firma „Sachsen-Logistik“ über eine kostenlose Reise ins Haus. Allerdings: Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis, es müssten Ausflüge vor Ort für mindestens 80 Euro pro Person gebucht werden; außerdem falle noch eine Organisationspauschale in Höhe von 30uro pro Kopf an. Naturgemäß ist spätestens jetzt der Moment gekommen, dem „Vertrag“ zu widersprechen. Als Antwort darauf erhalten die inzwischen vollends entnervten Verbraucher eine Stornorechnung über 50 Euro.

„Diese Rechnung sollte auf gar keinen Fall bezahlt werden“, warnt Susanne Nowarra von der Verbraucherzentrale Berlin. Die Juristin lässt derzeit prüfen, ob die Firma Sachsen-Logistik mit einer Inhaberin namens Hildegard Heise tatsächlich existiert, um den betrügerischen Machenschaften im Rahmen eines Verfahrens alsbald ein Ende zu bereiten. Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang, wenn betroffene Verbraucher ihren Schriftwechsel an die Verbraucherzentrale Berlin, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin schicken.

Quelle: Verbraucherzentrale Berlin

„Schon BEZahlt.Danke“- nur ein Lockruf zur Kaffeefahrt

Einen Gewinn in Höhe von 1875 Euro verspricht derzeit ein Schreiben, das viele Verbraucher Sachsen-Anhalts erhalten. „Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Gebühren“ heißt es weiter in dem Schreiben mit dem Briefkopf „Schon BEZahlt.Danke.“ ,
Um welche Gebühren es sich handelt, ist zwar völlig offen, aber die Worte „Schon BEZahlt.Danke.“, die Farbgebung und das Schriftbild suggerieren den Adressaten, dass es sich wohl um die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) handeln würde. Der Absender versteckt sich hinter einer Postfachadresse in Lastrup.

Das Schreiben entpuppt sich nach genauer Betrachtung als Einladung zur Kaffeefahrt. Die vermeintlichen Gewinner sollen sich zur Gewinnübergabe anmelden, für das leibliche Wohl sei gesorgt, auch eine Sonderprämie wird in Aussicht gestellt:„Ein neuer LCD-Flachbildfernseher inklusive ein Jahr lang Gebührenbefreiung für Ihr neues Gerät“ wird versprochen, vorausgesetzt ein weiterer Kunde wird mitgebracht.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. rät, sich von derartigen Gewinnmitteilungen und Geschenkversprechungen nicht blenden zu lasen. Diese Einladungen können getrost im Papierkorb entsorgt werden.

Update: Die Betrüger sind wohl deutschlandweit unterwegs, bitte aufpassen!

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

Update 2: Die Schreiben im Ruhrgebiet gehen wohl auf das Postfach 49644 Vahren.

4.9644 Vahren

Elektrolyse-Fußbad ist übler Betrug

Mit einer schon seit einiger Zeit bekannten Masche machen betrügerische Veranstalter von Kaffeefahrten momentan wieder satte Gewinne. Nach Erkenntnissen der Polizei boten sie bei zumindest drei in Karlsruhe-Knielingen und im nördlichen Landkreis durchgeführten Veranstaltungen ein Elektrolyse-Fußbad mit Entgiftungsfunktion an.

Nach Zugabe von Jodsalz und einigen Minuten Wartezeit nimmt dabei das Badewasser einer Testperson regelmäßig braune Farbe an. Der Verkäufer begründet dies gegenüber seiner weitgehend aus Rentnern bestehenden Zuhörerschar damit, dass durch die Elektrolyse Giftstoffe aus dem Körper des Badenden gezogen werden. Dass dieser Effekt nach einem der Polizei schon seit 2009 vorliegenden Gutachten auch dann auftritt, wenn gar keine Körperteile im Becken sind, verschweigt der Mann mit gutem Grund. Schließlich verkauft er das Badegerät, das einen Wert von bestenfalls 50 Euro hat, zum “Schnäppchen-Preis” von fast 1.000 Euro.

Die wegen Betruges gegen die in Norddeutschland ansässige Verkaufsfirma ermittelnden Beamten … gehen davon aus, dass auf diese Weise bereits wieder eine ganze Reihe älterer Menschen um ihr gutes Geld gebracht wurde. Die Beamten warnen auch diesmal wieder nachdrücklich vor der beschriebenen Masche …

Quelle und vollständiger Bericht: landfunker.de

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