Die Verbraucherzentrale Bayern warnt wieder vor Phishing-Mails.

Eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Kunden informierte Christiane Thien von der Verbraucherzentrale München über gefälschte Rechnungen. Mit Druck soll der Empfänger dazu bewegt werden, den Mail-Anhang zu öffnen. In diesem befindet sich dann ein sog. Trojanisches Pferd, welches „Trojaner“ genannt wird. Dies ist Schadsoftware, die abgelegte Daten ausspionieren kann oder Webseiten so manipuliert, dass eine Abzocke noch einfacher wird.

Die Betrüger geben in fast allen Fällen vor Anwalt oder ein Inkassobüro zu sein, die für gelieferte Ware Geld abkassieren wollen. Entsprechende Rechnung sei angeblich im Anhang zu finden, was jedoch nicht der Fall ist.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt …

„sich nicht durch Drohungen einschüchtern zu lassen und E-Mails von unbekannten Absendern mit zip-Dateien am besten gleich zu löschen. Besonders wichtig ist, keine Dateianhänge aus derartigen Mails zu öffnen oder zu speichern und den Virenschutz auf dem neuesten Stand zu halten.“

Betroffene können Fragen an die Verbraucherzentrale Bayern richten. Diese ist in der Mozartstraße 9 in München zu finden.

Habt ihr ebenfalls entsprechende Rechnungen erhalten?

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern


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